UFW-Förderpreise 2018

Am 05. Mai 2018 fand erneut der Absolventenball der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften der Universität Ulm statt. In diesem feierlichen Rahmen vergab das UFW vier Förderpreise in Höhe von jeweils 500 Euro an die besten Bachelor- und Masterabsolventen der Fächer Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsmathematik.

Quelle: www.uni-ulm.de/mawi/absolventenfeier/

Die erste Vorsitzende des UFW, Frau Professor Brigitte Zürn, und der zweite Vorsitzende, Herr Dr. Roland Wiese, übergaben den diesjährigen Preisträgern, Frau M. Sc. Karen Tanja Rödel (Wirtschaftsmathematik), Frau M. Sc. Kristina Huber (Wirtschaftswissenschaften), Herrn B. Sc. Raphael Wagner (Wirtschaftsmathematik) und Frau B. Sc. Katrin Kloß (Wirtschaftswissenschaften) die Förderpreise.  Hiermit gratuliert das UFW den Preisträgern nochmals herzlich zu ihren herausragenden Leistungen während ihres Studiums.

Zusätzlich beteiligte sich das UFW mit 2.000 Euro an den Kosten für die Durchführung des Absolventenballs.

Festliche Übergabe der Deutschlandstipendien 2018

Erneut beteiligt sich das Ulmer Forum für Wirtschaftswissenschaften (UFW) e.V. als privater Förderer an der im Jahr 2011 von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Initiative des Deutschlandstipendiums. Ziel dabei ist es, Studienanfänger und Studierende, die sich durch ihre bisherigen Erfolge sowie durch die Übernahme von Verantwortung besonders hervorgetan haben, zu unterstützen und ihre Leistungsbereitschaft zu würdigen. Bei der Auswahl der Stipendiaten spielt deren Herkunft oder deren gesellschaftlicher Hintergrund keine Rolle. Über mindestens zwei Semester, maximal jedoch über die Regelstudienzeit, werden begabte Studierende mit 300 Euro pro Monat gefördert. Die Förderung soll ihnen dabei helfen, sich auf ihr Studium zu konzentrieren und dieses erfolgreich zu absolvieren.

Quelle: Universität Ulm

Der Universität Ulm gelang es für das aktuelle Wintersemester 2017/2018, wieder zahlreiche Stipendiengeber zu gewinnen, die Mittel für insgesamt 44 Stipendien bereitstellen. Zwei Stipendiaten werden dabei vom Ulmer Forum für Wirtschaftswissenschaften (UFW) e.V. unterstützt. Im Rahmen eines Festaktes, welcher am 22. Januar 2018 in der Mensa der Universität stattfand, wurde den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Förderurkunde persönlich überreicht.

Von der Beteiligung an der Initiative erhofft sich das UFW, seine Vereinsziele unmittelbar mit Blick auf junge, begabte und besonders leistungsfähige Studierende umsetzen zu können. Der ideelle Aspekt des Stipendiums steht dabei für den Verein im Vordergrund. Als einen Teil der Nachwuchsförderung versteht das UFW sein Engagement als Investition in die Zukunft. Ferner stellt die erneute Beteiligung des Vereins eine Investition in die Region Ulm dar. Den Stipendiatinnen sollte die Förderung als Ansporn dienen, sich für den unerlässlichen Austausch zwischen Forschung, Lehre und Praxis ganz im Sinne des UFW und dem Gedanken des Ulmer Universitätssignets „Sciendo, Docendo, Curando“ einzusetzen.

UFW-Förderpreise 2017

Am 06. Mai 2017 fand erneut der Absolventenball der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften der Universität Ulm statt. In diesem feierlichen Rahmen vergab das UFW aufgrund von identischen Leistungen elf Förderpreise an die besten Bachelor- und Masterabsolventen der Fächer Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsmathematik. Hierbei wurde die Höhe des Förderpreises von jeweils 500 Euro entsprechende auf die Preisträger aufgeteilt.

Quelle: Lukas Hofstätter

Die Vorsitzende des UFW, Frau Professor Brigitte Zürn, übergab den diesjährigen Preisträgern Herrn B. Sc. Alexander Kreienbring, Frau B. Sc. Daniela Schlierf, Herrn B. Sc. Ludwig Siegert (alle Wirtschaftsmathematik), Frau B. Sc. Sarah Gegenheimer, Frau B. Sc. Sarah Faßnacht, Frau B. Sc. Evelyn Werz (alle Wirtschaftswissenschaften), Herrn M. Sc. Johannes Wiesel, Frau
M. Sc. Nadine Jaquemod (beide Wirtschaftsmathematik), Herrn
M. Sc. Florian Rotter, Herrn M. Sc. Tim Jäger und Frau M. Sc. Catharina Vos (alle Wirtschaftswissenschaften) die Förderpreise.

Hiermit gratuliert das UFW den Preisträgern nochmals herzlich zu ihren herausragenden Leistungen während ihres Studiums.

 

Zusätzlich beteiligte sich das UFW mit 2.000 Euro an den Kosten für die Durchführung des Absolventenballs.

Fachtagung 2017

Kreative Suchfelder in Forschung und Entwicklung
Fachtagung des UFW zur Digitalisierung in der Automobilindustrie

Fachtagung 2017

 

 

 

 

 

Referenten, Moderatoren und Teilnehmer
der UFW-Jahrestagung (siehe Textende)

Mitarbeiter in der Denkfabrik, neue Konkurrenten und vernetzte Fahrzeuge. In diesem Spannungsfeld bewegt sich ein Automobilzulieferer wie die ZF Friedrichshafen AG beim Thema Digitalisierung. Zur diesjährigen Fachtagung des Ulmer Forums für Wirtschafts-wissenschaften (UFW) kam mit Dr. Harald Naunheimer, Senior Vice President und Leiter der Forschung und Entwicklung bei ZF, ein ausgewiesener Praktiker auf diesem Gebiet an die Universität Ulm.

Organisiert wurde die Tagung zum Thema „Disruptive Veränderungen in der Automobilindustrie – Fokus Digitalisierung“ von Professorin Brigitte Zürn. Naunheimer vertrat als Keynote-Speaker souverän den ZF- Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Sommer, der kurzfristig verhindert war.

In der Forschung und Entwicklung als Querschnittsbereich bricht sich die Digitalisierung mit ungeahnter Geschwindigkeit Bahn und verändert alle Prozesse. Das spürt auch ein Unternehmenskonzern wie ZF mit rund 137.000 Mitarbeitern weltweit und einem Jahresumsatz von 35,2 Milliarden Euro. Vor rund 150 Zuhörern im Multimediaraum des Forschungsgebäudes N27 erläuterte Naunheimer die Zukunftsstrategie, mit der ZF auf die globalen Herausforderungen reagiert hat: Effizienz, Autonomes Fahren und Sicherheit sind hier als Trendthemen festgeschrieben. Aus diesem Grund hat ZF unter anderem einen eigenen Konzernbereich E-Mobility gegründet und beteiligt sich mit „Zukunft Ventures“ an Start-Ups. „Wir müssen uns verändern, der Wandel ist in der Industrie angekommen“, fasste Naunheimer die Herausforderungen zusammen.

Diskussion

In der anschließenden Diskussions-runde, geleitet von Professor Kai-Uwe Marten, Leiter des Instituts für Rechnungswesen und Wirtschafts-prüfung sowie Professor Mischa Seiter vom Institut für Technologie- und Prozessmanagement, äußerte sich Naunheimer unter anderem auch zu den Anforderungen an Absolventen. Neben einem guten Grundlagen-wissen als Basis sieht er Chancen für eine „hybride Ausbildung“. Durch die Digitalisierung wachse der Bedarf an neuen Fachleuten in Querschnitts-bereichen von Informatik, Mathematik und Wirtschafts-wissenschaften. „Hochschulen sollten ähnlich wie Start-Ups handeln und viel mehr ausprobieren“, so der Appell des promovierten Maschinenbauingenieurs. Ein Ruf, der Ulm nicht ungehört verhallt: an der School of Advanced Professional Studies (SAPS) bietet die Universität Ulm als eine der wenigen deutschen Hochschulen bereits solche berufsbegleitende Master-Studiengänge in Digitalen Technologien an.

Fotos: Elvira Eberhardt/kiz

Text und Medienkontakt: Daniela Stang

Bildinformation zum Gruppenbild (Foto: Elvira Eberhardt/kiz): Prof. Mischa Seiter, Prof. Klaus Dietmayer, Universitätspräsident
Prof. Michael Weber, Prof. Brigitte Zürn, Dr. Harald Naunheimer, Prof. Kai-Uwe Marten (v.l.)

Festliche Übergabe der Deutschlandstipendien 2017

Erneut beteiligt sich das Ulmer Forum für Wirtschaftswissenschaften (UFW) e.V. als privater Förderer an der im Jahr 2011 von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Initiative des Deutschlandstipendiums. Ziel dabei ist es, Studienanfänger und Studierende, die sich durch ihre bisherigen Erfolge sowie durch die Übernahme von Verantwortung besonders hervorgetan haben, zu unterstützen und ihre Leistungsbereitschaft zu würdigen. Bei der Auswahl der Stipendiaten spielt deren Herkunft oder deren gesellschaftlicher Hintergrund keine Rolle. Über mindestens zwei Semester, maximal jedoch über die Regelstudienzeit, werden begabte Studierende mit 300 Euro pro Monat gefördert. Die Förderung soll ihnen dabei helfen, sich auf ihr Studium zu konzentrieren und dieses erfolgreich zu absolvieren.

Der Universität Ulm gelang es für das aktuelle Wintersemester 2016/2017, wieder zahlreiche Stipendiengeber zu gewinnen, die Mittel für insgesamt 54 Stipendien bereitstellen. Zwei Stipendiaten werden dabei vom Ulmer Forum für Wirtschaftswissenschaften (UFW) e.V. unterstützt. Im Rahmen eines Festaktes, welcher am 25. Januar 2017 in der Mensa der Universität stattfand, wurde den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Förderurkunde persönlich überreicht.

Von der Beteiligung an der Initiative erhofft sich das UFW, seine Vereinsziele unmittelbar mit Blick auf junge, begabte und besonders leistungsfähige Studierende umsetzen zu können. Der ideelle Aspekt des Stipendiums steht dabei für den Verein im Vordergrund. Als einen Teil der Nachwuchsförderung versteht das UFW sein Engagement als Investition in die Zukunft. Ferner stellt die erneute Beteiligung des Vereins eine Investition in die Region Ulm dar. Den Stipendiatinnen sollte die Förderung als Ansporn dienen, sich für den unerlässlichen Austausch zwischen Forschung, Lehre und Praxis ganz im Sinne des UFW und dem Gedanken des Ulmer Universitätssignets „Sciendo, Docendo, Curando“ einzusetzen.

Fachtagung 2016

Von ‚Data-Analysten‘, Datenschätzen und der digitalen Zukunft
UFW-Fachtagung im Zeichen von Big Data und Industrie 4.0

Fachtagung 2016

 

 

 

 

 

Referenten, Moderatoren und Teilnehmer
der UFW-Jahrestagung (siehe Textende)

„Geben Sie Ihre Daten frei und lassen Sie andere kreativ damit arbeiten!“, lautete der provokante Appell von Dr. Dirk Hecker. Der Geschäftsführer der Fraunhofer-Allianz Big Data war als Hauptredner zu Gast bei der Fachtagung des Ulmer Forums für Wirtschaftswissenschaften (UFW e.V.) an der Universität Ulm. Mit dieser jährlichen Veranstaltung – organisiert von Professor Kai-Uwe Marten, dem Leiter des Instituts für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung sowie der UFW-Vorstandsvorsitzenden Professorin Brigitte Zürn – tritt das UFW mit Unternehmern aus der Region in Dialog.

Marten

Vor 170 Gästen, darunter sowohl Praktiker als auch Studierende, sprach der Informatiker Hecker zu den Herausforderungen und Chancen von Industrie 4.0 und Big Data. Viele kleinere und mittlere Unternehmen fühlten sich dadurch unter Druck gesetzt, weil sie einerseits ahnten, welches Potential die Digitalisierung von Unternehmensprozessen für die Optimierung von Produktionsprozessen und die Effizienzsteigerung habe, andererseits bei der Umsetzung zahlreiche Hindernisse auftreten. Diese reichten von fehlenden Best-Practice-Beispielen über unklare Datenschutzregelungen bis hin zu den fehlenden Fachkräften. Ein weiteres Problem: „Alle reden über Big Data‘ und ‚Industrie 4.0‘, aber jeder versteht darunter etwas anderes“, so Hecker. Im Sinne der Fraunhofer-Allianz definiert der Big-Data-Experte den Begriff über drei Merkmale und damit verbundene Herausforderungen. Dazu zählte er neben dem riesigen Volumen der Daten deren Unterstrukturiertheit und die Schnelligkeit, mit der neue Daten entstehen. Bei dem Begriff Industrie 4.0 geht es hingegen speziell um die Digitalisierung von Unternehmensprozessen

Neue Geschäftsmodelle durch „Big Data“

HeckerAls Vertreter einer stark anwendungsorientierten Forschungseinrichtung rief der Datenforscher die Zuhörer auf, die Chancen zu ergreifen, die Big Data für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Produkte biete. Großunternehmen wie Rolls Royce praktizierten „Industrie 4.0“ beispielsweise zur proaktiven Wartung ihrer sensorbestückten Flugzeugtriebwerke, wodurch nicht nur die Triebwerkslaufzeiten erhöht werden konnten, sondern auch neue Geschäftsmodelle geschaffen wurden. Über ein „power by the hour“-Konzept verleast der Konzern die reine Antriebsleistung, anstatt die Technik zu verkaufen. Ein eher spielerisches Beispiel kam aus dem Sport. So rechnet Dr. Dirk Hecker fest damit, dass bereits bei der nächsten Fußball-WM die Bandenwerbung mit virtuellen Inhalten bespielt wird, die sich von Land zu Land unterscheiden und möglichweise sogar persönlich auf bestimmte Konsumentengruppen zugeschnitten sind.

Überhaupt sei vielen nicht bewusst, welch kostbare Datenschätze weltweit noch zu heben seien. „Konzerne wie Google, Apple und Facebook haben das längst erkannt, doch in Deutschland drohe man diese Entwicklung zu verschlafen“, warnt Hecker. Ein großes Wettbewerbshindernis sei dabei der Fachkräftemangel. Mit dem Data Scientist etabliere sich ein neues Berufsbild, das schon jetzt extrem nachgefragt sei. Gefragt seien in den Betrieben auch Positionen, die als Chief Data Officer die Datenverantwortung trügen sowie qualifikationsübergreifende Data Scientist Teams aus Analysten und Datenschutzexperten. „Glauben Sie mir! Der ‚Data Scientist‘ ist der ’sexiest job‘ dieses Jahrhunderts“, meint Hecker. Doch auch für „Industrie 4.0“-Spezialisten aus den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften seien die Arbeitsmarktchancen bestens.

Die Universität Ulm liefert Fachkräfte für die Herausforderungen der digitalen Zukunft

Dass die Universität Ulm bei der Bereitstellung von qualifizierten Fachkräften eine Schlüsselrolle spielt, hatte bei der Begrüßung bereits Universitätspräsident Professor Michael Weber betont. So biete die School of Advanced Professional Studien (SAPS) mit dem berufsbegleitenden Studiengang „Business Analytics“ einschlägige Fortbildungsmöglichkeiten für Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure, die sich auf diesem zukunftsweisenden Gebiet fortbilden wollten. Und auch in der Forschung zu den Herausforderungen von Big Data oder Industrie 4.0 ist die Universität mit ihren Fachbereichen bestens aufgestellt. „Themengebiete wie ‚Data Analytics‘ können nur im erfolgreichen Zusammenspiel von Informatikern, Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern erfolgreich beforscht werden“, so der Medieninformatiker Weber. Und schon jetzt profiliere sich die Uni mit Forschungsschwerpunkten wie der Mensch-Maschine-Interaktion und dem Automatisierten Fahren, in denen Bereiche wie Cognitive-Computing, Sensorik und Prozessmanagement zusammengeführt werden.

Die Fachtagung läuft in diesem Jahr in einem komplett überarbeiteten Format

Neu aufgelegt wurde die diesjährige Veranstaltung in einem komplett überarbeiteten Format. So wurden im Anschluss an den Hauptvortrag drei vertiefende Gesprächskreise angeboten. Im Fachgespräch I wurden Aspekte von Industrie 4.0 und Big Data im Kontext von Bereichen wie Produktion und Vertrieb thematisiert. Geladen hierzu waren insbesondere Unternehmensvertreter, die nach den Impulsreferaten von Martin Sieringhaus von Voith Digital Solution und Tilo Klüh von der Firma MHP, einer zu Porsche gehörenden Management- und IT-Beratungsgesellschaft.

An Wirtschafsprüfer, Steuerberater, Unternehmensberater und Rechtsanwälte richtete sich Fachgespräch II, das von Dr. Klaus-Peter Feld vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. sowie dem Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Professor Jens Poll bestritten wurde. Hierbei ging es um die jeweiligen berufsspezifischen Herausforderungen, die sich für die unterschiedlichen Berufsgruppen mit Fragen rund um das Thema Industrie 4.0 ergeben.Andres-Gayon

Fachgespräch III, geführt von Claudia de Andrés-Gayón von der Deutschen Bahn AG und Professor Mischa Seiter von der Universität Ulm, richtete sich vor allem Hochschulvertreter als auch an Unternehmen, hier insbesondere aus dem Bereich Personalwesen. Im Mittelpunkt standen hierbei Fragen der Fachkräftesicherung und Hochschulausbildung.

Das 2004 gegründete UFW, das sich die Vernetzung von Wissenschaftlern, Unternehmern und Nachwuchsforschern auf die Fahnen geschrieben hat, engagiert sich vor allem auf dem Gebiet der Rechnungslegung, Wirtschafts- und Steuerprüfung.

Fotos: Rosa Grass

Text und Medienkontakt: Andrea Weber-Tuckermann

Bildinformation zum Gruppenbild (Foto: Rosa Grass): Vordere Reihe (v.l.): Dr. Klaus-Peter Feld, Prof. Dr. Nicole Ratzinger-Sakel, Claudia de Andrés-Gayón, Prof. Dr.  Brigitte Zürn, Dr. Dirk Hecker, Prof. Dr. Jens Poll; Hintere Reihe (v.l.): Prof. Dr. Mischa Seiter, Prof. Dr. Kai-Uwe Marten, Prof. Dr. Leo Brecht, Martin Sieringhaus, Tilo Klüh

Förderpreis 2016

Scheckübergabe 2016

Am 16. April 2016 fand erneut der Absolventenball der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften der Universität Ulm statt. In diesem feierlichen Rahmen vergab das UFW vier Förderpreise in Höhe von jeweils 500 Euro an die besten Bachelor- und Masterabsolventen der Fächer Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsmathematik.

Die Vorsitzende des UFW, Frau Professor Brigitte Zürn, übergab den diesjährigen Preisträgern, Frau M.Sc. Evelyn Susanne Gaus (Wirtschaftsmathematik), Herrn M.Sc. Markus Wildbihler (Wirtschaftswissenschaften), Herrn B.Sc. Arne Freimann (Wirtschaftsmathematik), die Förderpreise. Herr B.Sc. Jonas Send (Wirtschaftswissenschaften) konnte leider nicht persönlich anwesend sein. Hiermit gratuliert das UFW den Preisträgern nochmals herzlich zu ihren herausragenden Leistungen während ihres Studiums.

Zusätzlich beteiligte sich das UFW mit 2.000 Euro an den Kosten für die Durchführung des Absolventenballs.

Festliche Übergabe der Deutschlandstipendien im Januar 2016

Erneut beteiligt sich das Ulmer Forum für Wirtschaftswissenschaften (UFW) e.V. als privater Förderer an der im Jahr 2011 von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Initiative des Deutschlandstipendiums. Ziel dabei ist es, Studienanfänger und Studierende, die sich durch ihre bisherigen Erfolge sowie durch die Übernahme von Verantwortung besonders hervorgetan haben, zu unterstützen und ihre Leistungsbereitschaft zu würdigen. Bei der Auswahl der Stipendiaten spielt deren Herkunft oder deren gesellschaftlicher Hintergrund keine Rolle. Über mindestens zwei Semester, maximal jedoch über die Regelstudienzeit, werden begabte Studierende mit 300 Euro pro Monat gefördert. Die Förderung soll ihnen dabei helfen, sich auf ihr Studium zu konzentrieren und dieses erfolgreich zu absolvieren.

Deutschlandstipendium 2016Der Universität Ulm gelang es für das aktuelle Wintersemester 2015/2016, wieder zahlreiche Stipendiengeber zu gewinnen, die Mittel für insgesamt 65 Stipendien bereitstellen. Zwei Stipendiaten werden dabei vom Ulmer Forum für Wirtschaftswissenschaften (UFW) e.V. unterstützt. Im Rahmen eines Festaktes, welcher am 26. Januar 2016 in der Mensa der Universität stattfand, wurde den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Förderurkunde persönlich überreicht.

Von der Beteiligung an der Initiative erhofft sich das UFW, seine Vereinsziele unmittelbar mit Blick auf junge, begabte und besonders leistungsfähige Studierende umsetzen zu können. Der ideelle Aspekt des Stipendiums steht dabei für den Verein im Vordergrund. Als einen Teil der Nachwuchsförderung versteht das UFW sein Engagement als Investition in die Zukunft. Ferner stellt die erneute Beteiligung des Vereins eine Investition in die Region Ulm dar. Den Stipendiatinnen sollte die Förderung als Ansporn dienen, sich für den unerlässlichen Austausch zwischen Forschung, Lehre und Praxis ganz im Sinne des UFW und dem Gedanken des Ulmer Universitätssignets „Sciendo, Docendo, Curando“ einzusetzen.

 

 

 

 

Fachtagung 2015

UFW-Fachtagung mit Prof. Ann-Kristin Achleitner
Corporate Governance Kodex: Papiertiger oder Unternehmens-Knigge?

(v.l.n.r.): Prof. Kai-Uwe Marten, Universitätspräsident Prof. Michael Weber, Prof. Jens-Hinrich Binder, Prof. Ann-Kristin Achleitner, Moderator Georg Giersberg (FAZ), Dr. Claudia Nagel (Nagel & Company GmbH), Bernhard Simon (Dachser SE), Prof. Annette Köhler und Prof. Jens Poll

(v.l.n.r.): Prof. Kai-Uwe Marten, Universitätspräsident Prof. Michael Weber, Prof. Jens-Hinrich Binder, Prof. Ann-Kristin Achleitner, Moderator Georg Giersberg (FAZ), Dr. Claudia Nagel (Nagel & Company GmbH), Bernhard Simon (Dachser SE), Prof. Annette Köhler und Prof. Jens Poll

Siemens, Deutsche Bank und zuletzt Volkswagen: In Zusammenhang mit Skandalen dieser Unternehmen hat es der Corporate Governance Kodex immer wieder in die Schlagzeilen geschafft. Am Freitag stand der Kodex, in dem Grundsätze und Empfehlungen guter Unternehmensführung zusammengefasst sind, im Mittelpunkt der Fachtagung des Ulmer Forums für Wirtschaftswissenschaften (UFW). Den Organisatoren um die UFW-Vorstandsvorsitzende Professorin Brigitte Zürn war es wieder einmal gelungen, hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft zu gewinnen – allen voran Professorin Ann-Kristin Achleitner, Inhaberin des Lehrstuhls für Entrepreneurial Finance an der TU München. Die promovierte Ökonomin und Juristin ist Mitglied der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex sowie verschiedener Aufsichtsräte (unter anderem Linde AG, Metro AG, Suez GDF).

Achleitner fragte in ihrem Keynote-Vortrag: „Brauchen Unternehmen eine Kommission und einen Kodex zur Corporate Governance?“ Zunächst definierte die Professorin das Konzept „Corporate Governance“, das die Rahmenordnung der Leitung und Überwachung von Unternehmen umfasst. Die Notwendigkeit, einen entsprechenden Kodex zu erstellen, wurde in den 90-er Jahren offenbar, als sich die Bundesrepublik ausländischen Investoren öffnete: „Diese Investoren sahen außer dem Aktiengesetz keine klaren Regelungen, deutsche Unternehmen waren für sie eine ,Blackbox‘“, verdeutlichte die Ökonomin. So sei 2001 eine Regierungskommission nach angelsächsischem Vorbild eingesetzt worden, die ein Jahr später den Deutschen Corporate Governance Kodex vorgelegt habe. Kern sei in Deutschland das Aktiengesetz, ergänzt durch Verhaltensrichtlinien. Die enthaltenen Regeln und Empfehlungen sind keineswegs starr, sondern werden jährlich von der Kommission im Dialog mit Politik, Unternehmen und Öffentlichkeit überprüft und gegebenenfalls ergänzt. Zudem erörterte die Ökonomin das Prinzip „Comply or Explain“ („Einhalten oder Erklären“): Corporate Governance-Regeln sollen befolgt werden, doch begründete Abweichungen sind erlaubt, sofern sie der guten Unternehmensführung dienen.

Insgesamt stellt Professorin Achleitner dem Kodex ein gutes Zeugnis aus: Der Grundanspruch, ausländischen Investoren deutsche Unternehmensführung nahe zu bringen, sei erfüllt und 97 Prozent der DAX-Unternehmen hielten sich an diese Empfehlungen. Sie ging aber auch auf Kritik am Kodex und an der Kommission ein, der sie seit 2012 angehört. Dabei fielen auch Schlagworte wie „Frauenquote“ und „Vorstandsgehälter“. Die Ökonomin räumte zudem ein, dass das Regelwerk auf DAX-Unternehmen ausgelegt sei und Mittelständler in seiner Fülle womöglich überfordere. Seit 2004 gebe es aber einen eigenen Governance-Kodex für Familienunternehmen.

Paneldiskussion mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft

An der anschließenden Paneldiskussion, moderiert vom FAZ-Wirtschaftsredakteur Georg Giersberg, nahmen neben Achleitner weitere Experten aus den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Unternehmensvertreter teil. Auf die Frage, warum es auch noch 13 Jahre nach Veröffentlichung des Corporate Governance Kodex zu Enthüllungen wie jüngst bei Volkswagen komme, waren sich die Juristen Professor Jens Poll und Professor Jens-Hinrich Binder (Universität Tübingen) relativ einig: An aktuellen Skandalen seien nicht die Regeln schuld, sondern ihre mangelnde Einhaltung. Corporate Governance-Richtlinien müssten im Unternehmen verankert und gelebt werden. Dr. Claudia Nagel, Geschäftsführerin der Nagel & Company GmbH, sieht in dem Kodex ein Regelwerk, das opportunistisches Verhalten eindämmen soll. „Doch Regeln haben Grenzen. Der Rest ist Anstand und die Auswahl der richtigen Personen“, ergänzte Professorin Annette Köhler, Inhaberin des Lehrstuhls für Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Controlling an der Universität Duisburg-Essen. Aus Sicht eines Familienunternehmens beteiligte sich zudem Bernhard Simon, Hauptgesellschafter und CEO der Dachser SE, an der regen Diskussion.

Rund 120 Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Vertreter aus dem Banken- und Versicherungswesen und von Unternehmen sowie Studierende hatten sich zur Fachtagung angemeldet. In seinem Grußwort erinnerte der stellvertretende UFW-Vorsitzende, Dr. Roland Wiese, an frühere, ebenfalls hochkarätig besetzte Veranstaltungen mit Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber oder etwa Walter Kardinal Kasper. Weitere Ansprachen kamen vom Universitätspräsidenten Professor Michael Weber und von Professor Kai-Uwe Marten, Leiter des Instituts für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung. Marten, dessen Institut sich regelmäßig an der Organisation der Fachtagung beteiligt, hatte eingangs gesagt: „Mit der UFW-Tagung versuchen wir, Unternehmensvertreter aus der Region anzusprechen und aktuelle Themen für Studierende anzubieten.“ Dieses Ziel haben die Wirtschaftswissenschaftler in jedem Fall übertroffen.

Quelle: Internetplatform der Univeristät Ulm (https://www.uni-ulm.de/home2/presse/pressemitteilung/article/ufw-fachtagung-mit-prof-ann-kristin-achleitnerbrcorporate-governance-kodex-papiertiger-oder-unte.html)
Text und Medienkontakt: Annika Bingmann

Mitgliederversammlung 2015

Wir freuen uns, Ihnen die UFW Mitgliederversammlung 2015 ankündigen zu können.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 23. Oktober 2015, um 09:00 Uhr in Hörsaal 21 der Universität Ulm statt.

Die Tagesordnung der diesjährigen Mitgliederversammlung können sie hier einsehen. Sollten Sie Ergänzungen zur Tagesordnung oder Gegenanträge haben, dürfen wir Sie bitten, diese bis spätestens Freitag, den 9. Oktober 2015, an den Vorstand des UFW zu richten. Insbesondere möchten wir in diesem Jahr auf den Tagesordnungspunkt 8: „Satzungsänderung“ hinweisen. Vor dem Hintergrund, zukünftig in begründeten Einzelfällen auch soziale Einrichtungen unterstützen zu können , soll über die Erweiterung des § 2 „Vereinszweck“ abgestimmt werden.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bis spätestens Freitag, den 9. Oktober 2015, online unter www.ufw-ulm.de/mgv an. Alternativ können Sie auch das beigefügte Anmeldeformular ausgefüllt – vorzugsweise per Fax – an uns zurücksenden.

Wir würden uns freuen, Sie am 23. Oktober 2015 an der Universität Ulm begrüßen zu dürfen.

Anmeldeformular zur MGV 2015

Tagesordnung der Mitgliederversammlung 2015